所在地區(qū):
德國 | 科隆
主營類別:
漆器/竹木牙角,陶瓷,中外油畫,金屬器,佛像唐卡,西洋銀器,雕塑/裝置,版畫,西洋瓷器,戒指/耳環(huán)
拍賣條款:
《Kunsthaus Lempertz KG拍賣公司條款》
拍行傭金: 0-€ 700,000:26%+vat;€ 700,000以上:20%+vat
證照信息:

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Das Kunsthaus Lempertz ist eines der führenden Kunstauktionsh?user Europas und das ?lteste der Welt in Familienbesitz. Die Geschichte des Unternehmens reicht zurück bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts: 1802 er?ffnet Johann Matthias Heberle in K?ln ein ?Antiquargesch?ft mit Auktionsanstalt“, das bedeutende Buch- und Kunstauktionen veranstaltet. Nach dem Tod des Firmengründers 1840 übernimmt dessen 24-j?hriger Mitarbeiter Heinrich Lempertz das Unternehmen, das fortan ?J. M. Heberle (H. Lempertz)“ hei?t.
Am 5. September 1844 erteilt die K?lner Regierung die Konzession zur Errichtung einer Filiale in Bonn, deren Leitung Mathias Lempertz übernimmt, der Bruder von Heinrich Lempertz. Am 18. November 1844 findet die erste Lempertz-Auktion auf Bonner Boden statt; ab April 1845 domiziliert das Unternehmen in der Fürstenstra?e 2 in dem Haus, in dem 1826 die Witwe von Friedrich Schiller gestorben war. Mit der Versteigerung der bedeutenden Bibliothek von A. W. Schlegel begründet das Unternehmen im Dezember 1845 seinen hervorragenden Ruf. Es folgen u. a. die Nachl?sse von E. M. Arndt (1860) und B. Hundshagen (1867) mit einer Nibelungenhandschrift des frühen 15. Jahrhunderts, die von der K?niglichen Bibliothek Berlin ersteigert wurde.
1875 kauft Peter Hanstein die renommierte Firma und verlagert das Auktionsgesch?ft sukzessive nach K?ln. 1917 wird das klassizistische Haus Fastenrath am Neumarkt erworben. Wie die gesamte K?lner Innenstadt wird das Geb?ude 1943 von Bomben zerst?rt. Nach der W?hrungsreform gelingt es Lempertz erneut, sich als führendes deutsches Kunst- und Auktionshaus zu profilieren. Sichtbarer Ausdruck ist das 1952 vollendete, heute unter Denkmalschutz stehende Gesch?ftshaus am Neumarkt. 1953-1957 finden hier die ersten Ausstellungen des R?misch-Germanischen Museums und des Wallraf-Richartz-Museums statt. 1965 wird die Galerie Lempertz Contempora gegründet, ein Ausstellungsforum für zeitgen?ssische Kunst. 1984 erg?nzt Lempertz das Programm durch eine Beteiligung an dem Antiquariat Venator. Der Name wird in Venator & Hanstein ge?ndert.
Seit Anfang des Jahres 2000 ist das Kunsthaus Lempertz als einziges deutsches Auktionshaus Mitglied der 1993 gegründeten renommierten Gruppe International Auctioneers (IA AG), die weltumspannend acht führende unabh?ngige Auktionsh?user aus acht L?ndern vereint.
Auktionen
Auktionen von Büchern und Graphik markieren den Beginn. Im Lauf der zweiten H?lfte des 19. Jh. werden immer mehr Gem?lde Alter Meister und Kunstgewerbe versteigert. Die ersten bedeutenden Sammlungen kommen bei Lempertz zum Aufruf. Die Reputation des Hauses w?chst kontinuierlich. Bald ist Lempertz eines der führenden Auktionsh?user in Deutschland. 1908 beginnt Lempertz als erstes europ?isches Auktionshaus mit der Versteigerung von Ostasiatischer Kunst. Seit 1958 führt das Haus gesonderte Auktionen Moderner Kunst durch. Als erstes deutsches Auktionshaus versteigert Lempertz ab 1989 Zeitgen?ssische Kunst sowie Photographie und Photoarbeiten in eigenen Auktionen und festigt damit seine Vorreiterrolle. Daneben ist Lempertz das einzige deutsche Auktionshaus mit Auktionen im Ausland: Afrikanische und ozeanische Kunst werden seit 1992 in der Brüsseler Dependance versteigert. Pro Jahr werden bei Lempertz in K?ln etwa 18 Auktionen abgehalten, die von reich illustrierten Katalogen und einw?chigen Vorbesichtigungen begleitet werden. Neben den Frühjahrs- und Herbstauktionen, auf denen jeweils Alte Kunst, Kunstgewerbe, Moderne und Zeitgen?ssische Kunst, Photographie und Asiatische Kunst versteigert werden, gibt es noch zwei Auktionen für Alte Bücher und Graphik sowie im Frühjahr die Tribal Art-Auktion in unserer Brüsseler Filiale.
Repr?sentanzen
1965 wird ein erstes Auslandsbüro in New York er?ffnet. Inzwischen gibt es weitere Repr?sentanzen in Zürich und in S?o Paulo. 1985 wird in Brüssel eine Dependance wiederer?ffnet, die sowohl die Vorbereitung und Durchführung von Versteigerungen organisiert (Tribal Art) als auch Vorbesichtigungen für die in K?ln abgehaltenen Auktionen durchführt. In Deutschland unterh?lt Lempertz Filialen in Berlin und München, in denen regelm??ig Vorbesichtigungen der Auktionen stattfinden; in Berlin werden auch Ausstellungen veranstaltet. Die Experten in den Repr?sentanzen und im K?lner Stammhaus stehen Ihnen im Rahmen der Einlieferungen jederzeit gerne mit unverbindlicher Beratung und Begutachtung von Kunstwerken zur Verfügung.
Profil
Ausgewiesen kompetente Mitarbeiter mit profunder Kenntnis des Kunstmarktes erstellen reich bebilderte Kataloge mit kunsthistorischem Anspruch. Die Beratung der Kunden und die Begutachtung von Kunstwerken ist gepr?gt von gro?er Erfahrung und Kennerschaft. Unsere in über 150 Jahren erworbene Kompetenz, Expertise und Erfahrung im Umgang mit Kunstwerken und internationalen M?rkten haben zu einer Fülle nationaler und internationaler Rekordpreise geführt. Zahlreiche Gem?lde, Plastiken sowie Objekte des Kunstgewerbes sind von Museen und bedeutenden Privatsammlungen auf allen Kontinenten erworben worden und geh?ren seither zum Kernbestand dieser Sammlungen.
Lempertz als Kulturgut-Vermittler
Seit langem schon tritt Lempertz als erfolgreicher Vermittler zwischen Privatsammlern und Museen auf und hat hochkar?tige Arbeiten national wertvollen Kulturguts an ?ffentliche Institutionen vermitteln k?nnen. Das Kunsthaus Lempertz spielt dabei eine "führende Rolle auf diesem von Diskretion zehrenden Sektor" (Handelsblatt, 7. August 1999). Zu den Vermittlungen z?hlen etwa der Nachla? von Marga B?hmer, Ernst Barlachs Lebensgef?hrtin, und die Otto Riese-Sammlung aus der Schweiz, eine der gr??ten Privatsammlungen mit japanischen Holzschnitten. Spektakul?r sind die zahlreichen Vermittlungen der letzten Zeit. Genannt seien der Ankauf eines der bedeutendsten ottonischen Elfenbeinkruzifixe, das zu den wenigen erhaltenen Exemplaren dieses Typus z?hlt, durch das K?lner Di?zesanmuseum. Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg konnte dank der Vermittlung von Lempertz zwei berühmte Tapisserien sowie ein hochbedeutendes gotischesZiborium mit religi?sen Darstellungen in transluzidem Email erstehen. Das Di?zesanmuseum im bayerischen Eichst?tt erwarb mit Hilfe von Lempertz für seine Sammlung zwei sehr seltene um 1460 und 1519 entstandene Wandteppiche mit Szenen aus dem Leben der Heiligen Walburga. Spektakul?r war auch der Ankauf des Triptychons des Meisters der Georgslegende durch das Erzbistum K?ln im Frühjahr 1998. Das Gem?lde aus der berühmten Sammlung Lyversberg - die Lempertz im Jahre 1971 unter gro?er Beteiligung namhafter ausl?ndischer Museen komplett versteigern konnte - stand bereits im Katalog und hatte internationales Interesse geweckt. Vorgebote von bis zu 5 Millionen DM lagen vor. Auf Bitten des Erzbistums verzichtete Lempertz auf die Versteigerung des hoch bedeutenden Triptychons, das heute wieder an seinem alten Platz in der romanischen Basilika St. Kunibert in K?ln h?ngt. Im Jahr 2004 wurde ein au?erordentlich bedeutendes Bild vom Meister des Bartholom?us-Altars an das Rheinische Landesmuseum in Bonn vermittelt. DieAnbetung der Heiligen Drei K?nige stand auf der Liste der national wertvollen Kulturgüter in Nordrhein-Westfalen an erster Stelle. Mit dem letzten auf dem Markt verfügbaren Bild dieses gro?en unbekannten Meisters des sp?ten 15. Jh. konnte das Bonner Landesmuseum seinen Bestand sp?tgotischer Kunst kr?nen.