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| 品類 | 中外油畫 |
| 描述 |
CONRAD FELIXMüLLER – 'BAHNHOF TAUTENHAIN, FR?ULEIN KRASSELT MIT POSTKARRE' (1958)
CONRAD FELIXMüLLER 1897 Dresden - 1977 Berlin 'BAHNHOF TAUTENHAIN, FR?ULEIN KRASSELT MIT POSTKARRE' (1958) Oil on canvas. 90 x 95 cm (f. 97,5 x 102,5 cm). Signed 'C. Felixmüller' lower centre. Verso: signed 'Conrad Felixmüller', titled 'Ankunft des Arbeiterzuges (Winterabend in Tautenhain', inscribed 'WN: 1391, 1958' and with old adhesive labels. Part. min. with craquelure. Frame. - Berlin 1973, 'Conrad Felixmüller. Ausstellungen seiner Malereien von 1913-1973', Literature: Spielmann 1391; u.a. Vesper 1989, coloured ill. 46, p. 193 (see also exhibitions). - Schleswig/Düsseldorf/Braunschweig/Halle, 1990/91, Kat.-Nr. 74, Farbabb. S. 174; Exhibitions: - Berlin 1973, 'Conrad Felixmüller. Ausstellungen seiner Malereien von 1913-1973', cat.-no. 46, inscribed 'Arbeiterzug mit Postfrau'; - Dresden/Rostock/Berlin 1975/76, cat.-no. 79; - Schleswig/Düsseldorf/Braunschweig/Halle, 1990/91, cat.-no. 74, coloured ill. p. 174; - Chemnitz/Bietigheim-Bissingen/Hamburg, 'Conrad Felixmüller- Zwischen Kunst und Politik', Kunstsammlungen Chemnitz-Museum Gunzenhauser, 25.11.2012-07.04.2013, cat.-no. 165, ill. S. 213. Freundes und M?zenen Hanns-Conon von der Gabelentz, der von 1945 bis 1969 Direktor des As a result of the air raids on Berlin in 1944, both Conrad Felixmüller's flat and studio were destroyed, prompting him and his wife Londa to leave Berlin. They moved to Tautenhain, south of Leipzig, where they moved into an old barn until their return to Berlin in 1961, with the help of their friend and patron Hanns-Conon von der Gabelentz, who was director of the Lindenau Museum in Altenburg from 1945 to 1969. This painting by Conrad Felixmüller from a private collection in the Rhineland is appearing on the auction market for the first time. It is a key work from the creative period of his realist painting and impressively demonstrates the painterly quality of his late work. Provenance: Rhenish private collection. CONRAD FELIXMüLLER 1897 Dresden - 1977 Berlin 'BAHNHOF TAUTENHAIN, FR?ULEIN KRASSELT MIT POSTKARRE' (1958) ?l auf Leinwand. 90 x 95 cm (R. 97,5 x 102,5 cm). Unten mittig signiert 'C. Felixmüller'. Verso: Rückseitig signiert 'Conrad Felixmüller', betitelt 'Ankunft des Arbeiterzuges (Winterabend in Tautenhain', bez. 'WN: 1391, 1958' sowie mit alten Klebeetiketten bez. Ausstellungen: - Berlin 1973, 'Conrad Felixmüller. Ausstellungen seiner Malereien von 1913-1973', Kat.-Nr. 46, bez. 'Arbeiterzug mit Postfrau'; - Dresden/Rostock/Berlin 1975/76, Kat.-Nr. 79; - Schleswig/Düsseldorf/Braunschweig/Halle, 1990/91, Kat.-Nr. 74, Farbabb. S. 174; - Chemnitz/Bietigheim-Bissingen/Hamburg, 'Conrad Felixmüller- Zwischen Kunst und Politik', Kunstsammlungen Chemnitz-Museum Gunzenhauser, 25.11.2012-07.04.2013., Kat.-Nr. 165, Abb. S. 213. Infolge der Luftangriffe über Berlin im Jahr 1944 wurde sowohl die Wohnung als auch das Atelier von Conrad Felixmüller zerst?rt und veranlasst ihn und seine Frau Londa Berlin zu verlassen. Sie ziehen nach Tautenhain, südlich von Leipzig, wo sie auf Vermittlung des Freundes und M?zenen Hanns-Conon von der Gabelentz, der von 1945 bis 1969 Direktor des Lindenau-Museums Altenburg war, bis zu ihrer Rückkehr nach Berlin 1961 eine alte Scheune beziehen. W?hrend seiner Zeit in Tautenhain widmet sich Felixmüller auch weiterhin einer realistischen Malerei, in deren Mittelpunkt seiner Darstellungen der Mensch und seine unmittelbaren Lebens- und Arbeiterverh?ltnisse stehen. Das Gem?lde 'Bahnhof Tautenhain, Fr?ulein Krasselt mit Postkarre' greift ein ebensolches Motiv auf, das Felixmüller in einem Brief folgenderma?en beschreibt: ''Und 1958 gemalt - ists die alte Postfrau von Tautenhain, die ihren gelben Postkarren durch den in der D?mmerung blau leuchtenden Schnee schiebt. W?hrend der Arbeiterzug Rauch und Dampf in den frostklaren Winterhimmel st?sst, str?mt die Masse der Industriearbeiter ihrem Heimen zu: es ist dies das t?gliche Leben zwischen Acker und Kohlewerk, Handwerkerstube und Stall, samt Tieren und Kindern, was hier die Bilder Felixmüllers füllt.'' (Felixmüller an Hellmuth Heinz (1960), zit. n. Ausst.-Kat. Chemnitz 2012, S. 172-173) Die feinen Nuancen seiner Valeurs, wie in der Darstellung des Winterhimmels oder der schneebedeckten Wege, und die harmonische Komposition erwirken eine einfühlende Perspektive auf die Arbeiter. Bereits seit den frühen 1920er Jahren widmet sich Felixmüller der Thematik der arbeitenden Bev?lkerung, wie seine Darstellungen von Kohleberg- und Hochofenarbeitern zeigen. Diese Auseinandersetzung mit Motiven aus dem Arbeitermilieu wird auch nach 1945 in seinen Werken fortgeführt. Im Fokus seines Interesses steht das Schicksal dieser Menschen und ihre Anerkennung als Individuen und nicht als Teil einer anonymen Masse industrieller Produktionsprozesse. Felixmüllers Darstellungen sind dabei weder heroisierend noch anklagend, sondern bewahren stets einen empathischen Blick: ''Die menschliche Seite, der Humanismus meiner Malerei, ist weniger die Anklage - als vielmehr das Mit-Empfinden. Ich weiss was Proletariersein ist; ich kenne die Schufterei in Dreck und Schweiss von Kindheit an - und was es heisst wie bis ins wohlige ausgeschlafen zu sein. [.] immer müssen in Schweiss und Dreck schwerste Lasten getragen werden - und die sie tragen, denen gilt meine tiefste, dankbare Bewunderung. Mitgefühl und Mit-Wissen!'' (Felixmüller an Hellmuth Heinz (1960), zit. n. Ausst.-Kat. Chemnitz 2012, S. 172] Das aus einer rheinischen Privatsammlung stammende Gem?lde Conrad Felixmüllers erscheint erstmals auf dem Auktionsmarkt. Es ist ein Schlüsselwerk aus der Schaffensperiode seiner realistischen Malerei und zeigt auf eindrucksvolle Weise die malerische Qualit?t seines Sp?twerks. Part. min. mit Craquelé. Rahmen. Literatur: Spielmann 1391; u.a. Vesper 1989, Farbabb. 46, S. 193 (siehe auch Ausstellungen). Provenienz: Rheinische Privatsammlung. Please note that this lot has a flat-rated charge of 2% of the hammer price which will be payable to satisfy the provisions of the statutory resale right pursuant to art. 26 of the German Copyright Act (Urhebergesetz, UrhG). Bitte beachten Sie, dass bei diesem Objekt wegen der Abgeltung des gesetzlichen Folgerechts § 26 UrhG eine pauschale Umlage von 2% auf den Zuschlagpreis zu entrichten ist. |
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